Richtig Kommunizieren – So nehmen Menschen Informationen auf

Dezember 8, 2011
Zuletzt überarbeitet am 05.11.2012 Allgemein, Führung, Social Web, Strategie, Verkaufen

Zum Einstieg: “Es gibt 4 Lerntypen unter uns Menschen. Auditive, visuelle, kommunikative und motorische”. Wir beschäftigen uns, genauso wie die Forschung, schon lange mit der Frage, wie Menschen Informationen aufnehmen und verarbeiten. Es ist in vielen Studien bewiesen worden, dass wir Menschen nur auditiv (hören)  maximal 20 % der Information aufnehmen können. Dieser Fakt hat eine bedeutende  Auswirkung auf  Kommunikation, speziell auf Telefonie. Schließlich findet Telefonie, trotz vorhandener moderner Video Technologie, nach wie vor hauptsächlich auditiv statt. Am Telefon gilt es, die Information so kurz und präzise wie möglich zu fassen. Seien Sie kurz und konkret. Vermeiden Sie Füllwörter, Phrasen und Konjunktive. Konzentrieren Sie sich auf das wesentliche. Das Telefon eignet sich am besten zur Terminvereinbarung. Wenn Sie also viel Information vermitteln müssen,  ist reine Telefonie der falsche Weg. Dennoch sehen wir immer wieder Dauertelefonierer. Fragt man dann aktiv, wie viel Information ohne Mitschrift übrig geblieben ist, sind es eben nur die 20%. Diese 20% können jetzt auch noch wesentlich oder unwesentlich sein.

Wenn Sie also keine Zeit, oder keine Ressource haben, Ihre Mitarbeiter und/oder Kunden real zu treffen, empfehlen wir Ihnen die Videokonferenz. Damit ergänzen Sie die visuelle Komponente und die Chance der vollständigen Informationsübermittlung steigt auf 50%. Binden Sie Ihren Gesprächspartner aktiv ein und führen Ihn durch Fragen in die Diskussion, steigern Sie den Informationsgehalt auf 70%.

Aber auch die Videokonferenz ersetzt noch lange keine persönliche Interaktion mit Kunden und Mitarbeitern. Die Königsklasse ist nach wie vor Sehen, Hören, Diskutieren und selber Tun/ Handeln. Nur damit erreichen Sie zwischen 90% und 100% der Informationsübertragung. Sparen Sie also nicht an realen Kontakten und achten Sie auf Ihre Kommunikation. Beobachten Sie sich selbst und reflektieren Sie Ihr tun. Schließlich geht es am Ende immer ums Geschäft.
Mehr dazu gerne im persönlichen Gespräch.Wie kommunizieren Ihre Mitarbeiter? Lust auf Weiterbildung?

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