Erfolgreiche Kommunikation ist eine zentrale Schlüsselkompetenz guter Führung

April 20, 2012 in Allgemein

Erst mit “professioneller Kommunikation, wird gute Führung möglich” !

Effiziente Kommunikation und selbstsicheres Auftreten sind die wesentlichen Schlüsselkompentenzen von Topführungskräften.

Kommunikation ist nach wie vor mangelnder Bestandteil bei der Ausbildung von Führungskräften. Vorausgesetzt die Führungskräfte werden überhaupt ausgebildet und sind nicht, ohne einen Kompetenznachweis, dazu gemacht worden.

Heute ein Optimierungstipp für Kommunikation. Sender (Sprecher) – Empfänger (Zuhörer)

Oft kommunizieren Sender einfach drauf los. Der Sender denkt tatsächlich keine Sekunde über das Thema nach das er/sie transportieren will. Dabei hat ihn/sie das gutsituierte Elternhaus bereits in der Kindheit angehalten, “das Hirn vor dem Sprechen einzuschalten”. Unkonzentrierten Sendern passiert es häufig, dass sie ungenau und missverständlich kommunizieren. Unklare und unpräzise Satzbauten (Füllwort-Prosa) sorgen für einen Großteil unnötiger Missverständnisse. Macht der Sender dann noch Gedankensprünge, kann der Empfänger gar nicht mehr folgen. Der Sender redet zu allem Überfluss aus Unsicherheit weiter und der Empfänger geht vollständig verloren. Das Ergebnis: Information-Overload! Jetzt folgen die Antworten nicht mehr auf die Frage, sondern entstehen aus der aktuellen Gedankenwelt des Empfängers.

Natürlich gehören immer zwei dazu! Viele Empfänger hören nicht “aktiv” zu und hinterfragen die Sendung nicht bevor Missverständnisse entstehen können. Der Empfänger denkt schon über seinen nächsten Satz nach, bevor der Sender seine Ausführung beendet hat und unterbricht diesen mit seinen eigenen Gedanken. Das Gespräch wird zu einem belanglosen Austausch ohne Ziel.

Unser Tipp: Beobachten Sie Ihr Kommunikationsverhalten und steuern Sie Gespräche professionell. Dann wird aus dem Monolog ein erfolgreicher Dialog.

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Aktives zuhören – Tipps und Tricks

Januar 12, 2012 in Allgemein

Aktives Zuhören ist wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Kommunikation.

Nach dem unser vorletzter Artikel sehr gut angekommen ist, haben wir entschieden ihnen ein paar Tipps und Tricks aus der Praxis an die Hand zu geben.

Mit Paraphrasieren umschreiben Sie Äußerungen oder Ausdrücke mit anderen, häufig einfacheren Worten, die leichter zu verstehen sind.
Eröffnen Sie dabei Ihre Ausführung mit: Habe ich Sie richtig verstanden, dass? Herr XY, Sie sind also der Ansicht, das? Wenn Sie sagen, dass … können wir dann vereinbaren, dass…?

Beim Verbalisieren fassen Sie die Inhalte zusammen, die Ihr Gesprächspartner zwischen den Zeilen äußert. Dabei handelt sich häufig um Emotionen, Einwände und/oder Vorwände.

Spiegeln der Körperhaltung, der Gestik und der Mimik verursachen bei Ihrem Gesprächspartner ein positives Gefühl. Gleichzeitig signalisieren Sie Interesse an seiner Person.

Durch aktives Zuhören und immer wiederkehrende Verständnisfragen können Sie offene Themen klären.

Sie fördern den Dialog, wenn Sie Ihren Gesprächspartner ausreden lassen. Nichts ist schlimmer als unterbrochen zu werden. Haben Sie dennoch einen wichtigen Beitrag oder eine Zwischenfrage, deuten Sie diese durch Mimik und Gestik an.

Struktur im Gespräch hilft wesentlich beim aktiven Zuhören. Machen Sie Aufzählungen, oder fassen Sie Inhalte gedanklich zusammen.

Stimmen Sie Ihrem Gesprächspartner in regelmäßigen Abständen zu. Natürlich nur wenn Sie die Meinung teilen können.

Halten Sie sich an diese einfachen Grundsätze, werden Sie wesentlich erfolgreicher kommunizieren.

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Aktiv Zuhören – Besser verkaufen

Januar 9, 2012 in Allgemein, Führung, Social Web, Verkaufen

Was aktives Zuhören mit Besser verkaufen zu tun hat!

“Wir Menschen neigen dazu, alles was wir hören persönlich zu bewerten”!

In der Kommunikation mit Kunden, Interessenten, Geschäftspartnern und Mitarbeitern kommen die Gedanken, wie bei schlechtem Radioempfang, häufig gestört an.

Hinzu kommt, dass Ihr gegenüber häufig schneller versteht als Sie sprechen. Der Gesprächspartner hat also viel Zeit seine Gedanken abschweifen zu lassen.

Es rauscht also nicht nur ein bisschen, sondern das Signal wird oft stark beeinträchtigt.

Haben Sie Ihren Gesprächspartner erstmal verloren, kehrt er häufig überhaupt nicht mehr zurück.

“Laut Prof. Lyman K. Steil hängt Kommunikation zu 51 Prozent vom Zuhörer ab. Wird unter Zuhören nicht nur die rein akustische Aufnahme der Botschaft verstanden, sondern auch das inhaltliche Erfassen, wird deutlich, dass das Zuhören ein ebenso aktiver Prozess ist wie der des Sprechens”.

Das bedeutet für Sie: “Aktives zuhören erfordert nicht nur hohe Aufmerksamkeit und Emotionale Neutralität. Zusätzlich müssen Sie aktiv zwischen den Zeilen lesen und die Mimik/Gestik Ihres Gesprächspartners beobachten”. Viele Menschen sind damit überfordert.

Leitlinien für das aktive Zuhören nach Rogers (Quelle: Wikipedia)

  1. Empathische und offene Grundhaltung
  2. Authentisches und kongruentes Auftreten
  3. Akzeptanz und bedingungslose positive Beachtung der anderen Person.

Nach Rogers und auch nach unserem Verständnis versteht Sie Ihr Kunde besser Sie die folgenden Punkte beachten:

  • Sich auf das Gegenüber einlassen, konzentrieren und dies durch die eigene Körperhaltung ausdrücken (Spiegeln)
  • Mit der eigenen Meinung zurückhaltend umgehen
  • Aktiv Fragen stellen und zulassen
  • Aktives zuhören bedeutet nicht, dass Sie alles gut finden müssen (Auch mal NEIN sagen)
  • Pausen aushalten, sie können ein Zeichen für Unklarheiten, Angst oder Ratlosigkeit sein
  • Auf die eigenen Gefühle achten
  • Die Gefühle des Partners erkennen und ansprechen
  • Bestätigende kurze Äußerungen
  • Geduld haben und den Sprecher nicht unterbrechen, ausreden lassen
  • Blickkontakt halten
  • Sich durch Vorwürfe und Kritik nicht aus der Ruhe bringen lassen
  • Empathie ausüben und sich innerlich in die Situation des Sprechers versetzen.

Nur dann sind Sie in der Lage die wirklich wichtigen Themen zu filtern. Sehr häufig sagt Ihr Gegenüber etwas und meint etwas ganz anderes.

MERKE: “Nicht selten begründen sich Einwände im Gespräch zwischen den Zeilen”

Besser Verkaufen, bedeutet für uns: “Nicht nur das Produkt oder die Dienstleistung, sondern vor allem sich selbst zu verkaufen”.

“Menschen kaufen bei Menschen”

Aktives zuhören bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur den Tatsachen und Fakten im Gespräch zu folgen und sich in technischen Details und Merkmalen zu verlieren, sondern vielmehr den Gedanken des Gesprächspartners Beachtung zu schenken. Erst dann wird es möglich dessen Engpässe und Probleme zu erkennen und zu verstehen.

Sortieren Sie blitzschnell gehörte Gedanken und Fakten und gleichen Sie diese mit Ihrem Wissen und Erfahrungsschatz ab. Dann haben Sie die Möglichkeit mit gezielten Fragen, dass Gespräch in die richtige Richtung zu lenken und das Gespräch für sich zu entscheiden.

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