Kaufmännisch-Strategische Ansatzpunkte für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensführung

Mai 23, 2012 in Allgemein

Als eingetragene Berater in der Datenbank der KfW Bankengruppe, bekommen wir regelmäßig Zugriff auf den Gründerbericht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.

Die aktuelle Studie zu den Zahlen und Einschätzungen der IHK-Organisation zum Gründungsgeschehen in Deutschland gibt viele Aufschlüsse, die unseren Beratungsansatz bestätigen.

Die in der Grafik beschriebenen Defizite, sind aus unserer Sicht die strategischen Herausforderungen  für Unternehmen, die langfristig  in den dynamischen Märkten von heute, erfolgreich sein wollen.

Defizite des DIH  als Herausforderung formuliert:

  • Steigerung des kaufmännischen Verständnis in Form von Preiskalkulation, Kostenrechnung, betriebswirtschaftlicher Planungsrechnung
  • Aufbau von strategischem Denken  zum Alleinstellungsmerkmal der Geschäftsidee
  • Klares Verständnis  zu  notwendigen Investitionen/laufender Kosten
  • Perfekte Vorstellung zur Zielgruppe
  • Klare und planbare Einschätzung des zu erwartenden Umsatzes

Die Strategie, Führen, Verkaufen und Social Web sind die Kernthemen, warum uns Unternehmer, Unternehmerinnen, Geschäftsführer und AG Vorstände gerne als neutrale Gesprächspartner, Sparringspartner bzw. Berater einladen, um Ihre Geschäftsidee immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und neue Wege zu erschließen.

Speziell in schon lange bestehenden (Familien-) Unternehmen gilt es immer wieder die aktuelle Situation des Unternehmens zu reflektieren und die kaufmännisch-strategischen Weichen neu zu stellen. Darauf basierend dann die Aktionen und Maßnahmen für Führung, Verkaufen und die Kommunikation über das Social Web neu zu überdenken

Aus unseren Kernkompetenzen und unserer langjährigen Berufserfahrung haben wir einfache Management-Werkzeuge, Trainings- und Coachings entwickelt, mit denen wir Sie als neutrale Gesprächspartner bzw. Sparringspartner schnell unterstützen können und auch praktisch begleiten.

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Ziele verbessern die Führung – “Sexy Arbeitgeber”

Mai 11, 2012 in Allgemein

90% aller Unternehmen wurden von Visionären gegründet. Der Entrepreneur der ersten Stunde hat zu jeder Zeit Energie und Antrieb und verfolgt seine Ziele konsequent und erfolgreich. Gestern haben wir bei der Verleihung des regionalen Strategiepreises in den Räumen der Kreisparkasse Heidelberg einen solchen Jungunternehmer erlebt. Mit Kids Meal vom Restaurantbesitzer zum Kinder Caterer mit über 3000 Essen am Tag. Sein System ist schnell gewachsen und muss permanent auf die Herausforderungen der Kunden, des Marktes und der Behörden angepasst werden.

Befragt man Führungskräfte kleinerer und mittlerer Unternehmen ist das Unternehmensziel häufig unbekannt oder nicht konkret definiert. Genauso sieht es dann bei den Mitarbeitern aus. Fragt man, welches Ergebnis dieses Jahr erreicht werden soll, kommt häufig die Antwort:” Wenn es so weiter läuft wie jetzt, dann wird dieses Jahr besser als letztes.” Nicht selten bekommen wir auf die Frage “Warum machen Sie das so?” die Antwort: “Das machen wir schon immer so”. Die Führungskraft führt nicht, sondern ist selbst fachlich stark eingebunden. Und gerade wenn das Geschäft brummt, muss man das Geschäft beobachten und weiter die Segel in den Wind stellen. Das bestätigen uns junge, erfolgreiche Geschäftsführer, die wir darauf hingewiesen haben.

Wenn kein Ziel bekannt ist, ist auch eine Strategie weit weg. Die Mitarbeiter kommen zur Arbeit, weil Sie schließlich Ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Abends gehen Sie wieder nach Hause und die Identifikation mit Ihrem System ist gering. Wenn es keine Ziele gibt, ist eben das Tagesgeschäft das Ziel! Beim Badischen Wirtschaftstag in Offenburg, hat uns (Messebesucher) ein Marketing Manager eines regionalen Anbieters die Inkompetenz seiner Führungskräfte beschrieben. Vermutlich bekommen seine Führungskräfte das Feedback so nicht.

Über Führung haben wir schon viel geschrieben. Zielvorgaben erleichtern die Führung ungemein. Ziele regen Mitarbeiter zu eigenständigem Denken und Handeln an, und die Mitarbeiter werden Teil der Denkzentrale Ihrer Firma. Sie als Führungskraft legen das Ziel SMART fest und Ihre Mitarbeiter bestimmen den Weg dorthin.

Wenn Sie denken, dass es damit getan ist, dann irren Sie sich! Jetzt beginnt der spannende Teil, die konsequente Umsetzung des Ziels. Beobachten Sie die Wege zur Zielerreichung und das Ergebnis. Nicht jeder Mitarbeiter kann mit Freiheitsgraden umgehen und auch nicht jeder Mitarbeiter erreicht das Ziel. Und dann gibt es noch Mitarbeiter, die sagen “Ja, das habe ich verstanden”, es dann aber nicht tun. Je SMARTER und konkreter Sie die Ziele definieren, desto grösser wird die Chance auf Erfolg. Treten Sie mit Ihren Mitarbeitern in den DIALOG und geben Sie positives wie negatives Feedback sofort. Überprüfen Sie die Ergebnisse und legen Sie direkt neue Ziele fest. Beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter geistig am Unternehmensziel und der Strategie.

Wenn wir Unternehmen beobachten, hören wir regelmäßig Zielformulierungen wie: “Könnten Sie mir das bitte mal noch bis Freitag erledigen”! Das ist weder konkret noch SMART.

Konzerne investieren in die Entwicklung Ihre Führungskräfte teilweise 5 stellige Beträge im Jahr. Investieren Sie gezielt, individuell und begleitet in Ihre Führungskräfte, und Ihr Unternehmen wird in neue Dimensionen wachsen! Zusätzlich leisten Sie einen wesentlichen Beitrag für eine gesunde Wirtschaft mit weniger Burnout Patienten. Werden zum “Sexy Arbeitgeber”.

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Erfolgreiche Kommunikation ist eine zentrale Schlüsselkompetenz guter Führung

April 20, 2012 in Allgemein

Erst mit “professioneller Kommunikation, wird gute Führung möglich” !

Effiziente Kommunikation und selbstsicheres Auftreten sind die wesentlichen Schlüsselkompentenzen von Topführungskräften.

Kommunikation ist nach wie vor mangelnder Bestandteil bei der Ausbildung von Führungskräften. Vorausgesetzt die Führungskräfte werden überhaupt ausgebildet und sind nicht, ohne einen Kompetenznachweis, dazu gemacht worden.

Heute ein Optimierungstipp für Kommunikation. Sender (Sprecher) – Empfänger (Zuhörer)

Oft kommunizieren Sender einfach drauf los. Der Sender denkt tatsächlich keine Sekunde über das Thema nach das er/sie transportieren will. Dabei hat ihn/sie das gutsituierte Elternhaus bereits in der Kindheit angehalten, “das Hirn vor dem Sprechen einzuschalten”. Unkonzentrierten Sendern passiert es häufig, dass sie ungenau und missverständlich kommunizieren. Unklare und unpräzise Satzbauten (Füllwort-Prosa) sorgen für einen Großteil unnötiger Missverständnisse. Macht der Sender dann noch Gedankensprünge, kann der Empfänger gar nicht mehr folgen. Der Sender redet zu allem Überfluss aus Unsicherheit weiter und der Empfänger geht vollständig verloren. Das Ergebnis: Information-Overload! Jetzt folgen die Antworten nicht mehr auf die Frage, sondern entstehen aus der aktuellen Gedankenwelt des Empfängers.

Natürlich gehören immer zwei dazu! Viele Empfänger hören nicht “aktiv” zu und hinterfragen die Sendung nicht bevor Missverständnisse entstehen können. Der Empfänger denkt schon über seinen nächsten Satz nach, bevor der Sender seine Ausführung beendet hat und unterbricht diesen mit seinen eigenen Gedanken. Das Gespräch wird zu einem belanglosen Austausch ohne Ziel.

Unser Tipp: Beobachten Sie Ihr Kommunikationsverhalten und steuern Sie Gespräche professionell. Dann wird aus dem Monolog ein erfolgreicher Dialog.

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Von der Fachkraft zur Führungskraft

April 5, 2012 in Allgemein

In guten wie in schlechten Zeiten

Eine richtig praxisnahe Führungs- und Management Ausbildung gibt es fast ausschließlich in grossen Konzernen. Und selbst dort ist eine richtige Führungs- und Management Weiterbildung oft nur den Highpotentials vorbehalten. Viele Mitarbeiter wurden wegen herausragender fachlicher Qualifikation, oder guter Teamfähigkeit im Umgang mit Kollegen zur Führungskraft gemacht. Einige kamen mit Ihrer Rolle im alten Unternehmen nicht mehr klar und haben sich dann für ein neues Unternehmen gut als Führungskraft verkauft. Fragt man junge motivierte Mitarbeiter egal welcher Branche, kommt sehr häufig die Antwort, ich möchte Führungskraft werden! Was das bedeutet und das mit der Führung die Verantwortung für Menschen hinzu kommt, ist zu diesem Zeitpunkt niemand bewusst. Wenn es dann soweit kommt, wird leider auch nicht darüber aufgeklärt.

Unternehmer geben Menschen die Verantwortung für Bereiche ab, die Sie selber aufgebaut haben. Sie überprüfen nicht, ob der Mitarbeiter tatsächlich in der Lage ist physisch und psychisch der neuen Rolle gerecht zu werden. Lernen wird er/sie das schon selbst! Eine Führungskraft muss nicht mehr der beste Spezialist sein, sondern der Kapitän welcher die Spezialisten führt und das Boot auch bei schlechtem Wetter wieder in den Hafen bringt. Oder der Trainer, der die Mannschaft zum Sieg führt. Der Chef sitzt dann idealerweise auf der Bühne und beobachtet seine Trainer. Nicht jeder Mensch kann die Verantwortung für andere übernehmen! Noch schwieriger wird es, wenn der Mensch noch nicht mal sich selbst verantwortet. Zahlreiche Transfer- und Veränderungstests nach Prof. Dr. Axel Koch haben ergeben: “Das Transferschwache Menschen anderen Menschen nur bedingt Wissen vermitteln können!“

Doch welcher Mitarbeiter hat das Potential Menschen zu führen und was heißt führen?

Führen bedeutet nach unserer Auffassung “Menschen nachhaltig auf ein Ziel gerichtet positiv zu beeinflussen”.

Wenn alle Menschen alles bereits könnten und eigenständig arbeiten würden, dann bräuchten wir keine Führungskräfte! Wenn die See immer ruhig wäre bräuchte die Schifffahrt weniger Kapitäne! Und wenn die Spieler das Spiel selbst gestalten könnten, bräuchte es keinen Trainer!

Topführungskräfte folgen diesen Führungsgrundsätzen und sind damit erfolgreich.

Führungskräfte
…stehen Ihren Mitarbeitern und Partnern gegenüber stets geschlossen.
…heben das Potential Ihrer Mitarbeiter. Sie coachen und trainieren Ihre Mitarbeiter bei jeder Gelegenheit und steigern das Selbstvertrauen Ihrer Mitarbeiter.
…stellen sicher, dass Ihre Mitarbeiter die Strategie und die Unternehmensziele nicht nur kennen, sondern auch leben.
…sind zu Ihren Mitarbeitern positiv und optimistisch.
…sind vertrauenswürdig, offen, transparent und fair.
…haben den Mut für unpopuläre Maßnahmen und Bauchentscheidungen.
…hinterfragen alles, denn Worten müssen Taten folgen.
…fördern Risiko- und Lernbereitschaft, durch Vorbildverhalten.
…feiern Erfolge mit Ihrem Team.

Beobachten Sie doch mal Ihr Führungsteam und lassen Sie sich mal Feedback von der Basis den Mitarbeitern geben! Wenn Sie bereits angekommen sind, dann läuft Ihr Unternehmen mit Sicherheit sehr gut;-)

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